Elektra: Heldin und Astrologin auf Abenteuerreise
- Amanda Cadmiae
- 28. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Juni
Elektra ist nicht nur eine Figur aus der griechischen Mythologie, sondern auch die Protagonistin des Abenteuerromans, "In Schlappen auf dem Jakobsweg". Sie berichtet anhand von Tagebucheinträgen, von den Erlebnissen ihrer außergewöhnlichen Pilgerwanderung. Das gesamte Universum orchestriert sich seit langem, sie auf ihre Reise nach Santiago de Compostela zu schicken. Das ist alles, was sie weiß, das ist ihre Mission. Am Ende ihrer Reise versteht sie sich selbst besser, besitzt einen noch gefestigteren Glauben und einige Schlüssel, zu der für sie bestimmten Zukunft.
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Die Reise beginnt
Elektra ist eine facettenreiche Persönlichkeit, die auf authentische Weise die Rätsel des Universums, die es für einen jeden zu lösen gilt, vermittelt.
Elektra wurde auserwählt, zumindest findet sie inzwischen keine bessere Erklärung für all die Zeichen und Wunder, die ihr seit den vergangenen sieben Jahren begegnet sind.
Sie lässt durchblicken, dass ihr seitdem nicht nur Gutes widerfahren ist und ahnt, dass sie gleichsam wie von guten Kräften, ebenso regelmäßig von niederen Energien heimgesucht wird. Durch sie erfährst du, wie schmal der göttliche Pfad doch ist, schwer zu erkennen und leicht zu verfehlen.
Das gesamte Universum orchestriert sich, um ihr den Weg nach Santiago de Compostela zu weisen. Ihr erster göttlicher Ruf zog sie zu den Raunächten im Jahre zweitausendsiebzehn in den Bann. Außerdem lernte sie zu der Zeit ihre große Liebe Jerome kennen, der ihre bis dato kleine Welt zusätzlich auf den Kopf stellte.
Heute schreibt sie das Jahr zweitausendvierundzwanzig, ihre Reise beginnt im Mai, acht Tage vor ihrem Geburtstag.
Elektra legt viele ihrer Gedankengänge offen, sie betont immer wieder, wie sehr sie sich inzwischen an das Alleinsein gewöhnt hat, wobei sie sich vermehrt widerspricht. Sie fasst ihre wichtigsten Erkenntnisse der letzten Zeit zusammen, wobei auch esoterisches Wissen seinen Platz findet.
Obwohl sie nahezu blind ihrem Ruf zu folgen versucht, meint sie eines zu wissen, nämlich dass sie nach Santiago de Compostela pilgern und ein Buch darüber schreiben muss.
Ihre Reise verläuft unkonventionell und dauert mit Unterbrechungen insgesamt fünf Monate. Anfangs landet sie für zwei Wochen bei einer Zigeunerfamilie und lernt dort einen Seelenfreund kennen, der ihre Gedanken an Jerome verblassen lässt. Als sie ihre Reise fortsetzen möchte, verlässt sie ihr Glaube und ihre Motivation.
Sie fliegt zurück nach Hamburg und versucht sich verzweifelt ein Happy End für ihren Roman zu ermogeln. Sie begibt sich kurzfristig in alte Gefilde, doch nach drei Monaten der Resignation berappelt sie sich erneut und bricht Hals über Kopf mit ihrem kleinen Kombi in Richtung Santiago auf, um sich auf vier Rädern ihr Happy End zu sichern. Vier Wochen ist sie in ihrem Auto unterwegs, dabei erlebt sie etliche Abenteuer und tiefgehende Begegnungen. Kurz bevor sie Spanien erreicht, begreift sie, dass sie ihren Lauf dort fortsetzen muss, wo sie ihn abbrach. Wenig später wird ihr offenbart, dass ihr insgesamt zehn Tage für die Bewältigung von vierhundert Kilometer verbleiben. In genau vierzig Tagen und vierzig Nächten soll sie ihren Pilgertrip abschließen.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen mit einem offenem Ende, das Raum für einen Folgeroman schafft.

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